Ab nach Hause

Heute ist Sonntag. Der Flieger von San Francisco nach Frankfurt geht um 14.55 Uhr was für eine schöne Zeit. Ganz entspannt aufgestanden und den restlichen Kram gepackt. Ich setze mich schon mal in die Lobby und gucke mir ein paar Minuten des Films Vertigo in stumm an, der 24/7 hier über den Bildschirm flimmert.

Ich versuche die letzten Wochen ein bisschen Revue passieren zu lassen, doch ich bin so voller Eindrücke, dass mir das schwer fällt. Also resümiere ich nichts und warte einfach. Ich warte gern, weil das geschenkte Zeit ist und außerdem sitze ich sehr bequem. Mein gatte kommt und der Bus. Wir fahren noch ein bisschen rum und sammeln Reisende ein. Sitze gut, find ich gut. Das Einchecken klappt problemlos. Kein Sprenstofftest an meinen Fingern, nur Rucksack noch mal durchsuchen. Außerdem dachte die Abtasterin, ich hätte noch eine Tasche um die Hüfte. Sollte ich so zugenommen haben? Nein ich habe keine Tasche um.

Ich mache einen Wish für guten Flug und wir besteigen den A380 und nehmen unsere Plätze ein. Wessen Fernseher funktionieren nicht? Röchtöch. Ich spähe zwei leere und was die Beinfreiheit angeht sehr komfortable Sitzplätze aus und frage die Stewardess, ob wir uns umsetzen können. Wir können. Nach 10 Stunden Flug, wovon wir 2 Stunden Turbulenzen hatten, landen wir sicher in Frankfurt. Und was tut es da? Na regnen, ist doch klar. Der Anschlussflug nach Hannover ist zügig überbrückt und dauert gerade mal eine halbe Stunde. Die ersten Koffer auf dem Laufband? Unsere. Was mein Gatte nicht weiß- der Plan mit den Öffis nach Hause zu fahren, wurde von mir in der Weise torpediert, als dass ich die liebe A. gebeten habe, uns vom Flughafen abzuholen. Sie steht mit der Uschi im Ankunftsbereich und wir freuen uns wie Bolle. An dieser Stelle möchte ich all denen danken, die sich in unserer Abwesenheit liebevoll um unsere beiden Hunde gekümmert haben. Als wir zu Hause ankommen regnet es. Zu Hause ist es doch am Schönsten. Der Urlaub im Nordwesten der USA und Vancouver, Kanada 2019 war ganz wundervoll. Frag mich bitte keiner nach den Highlights. Ich fand jeden Tag auf seine Weise großartig. Und Dank an den Gatten. Du bist mein Lieblingsreisebegleiter.

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